Segeltherapie

Der Verein zur Förderung der Segeltherapie e.V. (Münster) hat sich unter anderem zum Ziel gesetzt, behinderten, wirtschaftlich hilfsbedürftigen Menschen die Segeltherapie zu ermöglichen. Um diesem Ziel nachzukommen, ist der Verein auf Förderung angewiesen. Dank der Unterstützung der Kämpgen-Stiftung (Köln), der Stiftung deutscher Rollstuhlsport (Duisburg) sowie des Lions Club (Gescher) konnte der Verein zur Förderung der Segeltherapie e.V. zwei Spezialboote, so genannten Access Dinghis, anschaffen. Diese Boote sind im Einsteiger-Behindertensport sehr verbreitet und werden vielfach in Australien, USA, Skandinavien, Großbritannien und andern Ländern genutzt. Das Besondere ist, dass die Access Dinghis trotz ihrer kleinen Größe nicht umkippen können und somit ein Höchstmaß an Sicherheit bieten.

Segeln stärkt nicht nur die Rumpfstabilität, es hat sehr viele positive Effekte für Menschen mit Behinderung. Diese sind einerseits auf der physischen Ebene zu beobachten, wie beispielsweise eine verbesserte Handfunktion, Steigerung der körperlichen Fitness oder sogar der Gehfähigkeit. Andererseits wirkt sich das Segeln positiv auf die Psyche aus, das Selbstwertgefühl wird gesteigert und die Segler erleben ein neues Freiheitsgefühl. Außerdem regulieren die Schaukelbewegungen nicht nur den Muskeltonus, sondern fördern auch nachweislich die Ausschüttung von Glückshormonen.

Informationen zum Verein gibt es unter www.segeltherapie.info und zur Segeltherapie auf www.physiosail.de

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